UNESCO - Weltnaturerbe
Wattenmeer |
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| Insgesamt stehen z. Zt. 177 Plätze auf
der Liste der Unesco, der Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen.
Darunter der Yellowstone-Park, der Grand Canyon, die Everglades in den USA, das
Barrier-Reef und der Ayers-Rock in Australien. Wesentlich mehr Orte, nämlich knapp 900, erhielten bisher einen Status als Weltkulturerbe. Das Dresdner Elbtal hat diesen Titel wegen der geplanten Waldschlösschenbrücke verloren. Jeder Bewerber für den Welterbestatus muß eines von 10 möglichen Kriterien erfüllen. Für die Nominierung des Wattenmeers waren die Kriterien 8 bis 10 maßgeblich: außergewöhnlich ökologische und biologische Prozesse in der Evolution von Ökosystemen, enorme Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt bedrohter Arten. Das Gebiet des Schleswig-Holsteinischen, Niedersächsischen und Holländischen Wattenmeeres umfasst etwa 9.500 Quadratkilometer und bietet Lebensraum für ca. 10.000 Tierarten, Pflanzen und Kleinstlebewesen. |
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1. - Jung und ursprünglich - Das Wattenmeer ist eine junge Landschaft mit Salzwiesen und Dünen, Wattflächen und Sänden, die seit der letzten Eiszeit durch Wind, Wellen und Strömungen ständig neu geformt wird. |
| 2. - Wo Naturkräfte walten - Beeinflusst von den Kräften der Natur, von Gezeiten, Sand und Wind haben sich spezialisierte Lebensgemeinschaften gebildet. Naturvorgänge können sich hier weitgehend ungestört entfalten. | |
| 3. - Vielfalt des Lebens - Das Wattenmeer
bietet viele verschiedene Lebensräume und damit ein Zuhause für zahlreiche Arten. Rund
10.000 Spezies von Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren wie Würmer und Muscheln, Fische,
Vögel und Säugetiere leben hier. |
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| Somit wurde das Wattenmeer 2009 die zweite
Naturerbestätte in Deutschland. Im Jahr 1995 hatte die Fossillagerstätte Grube Messel
bei Darmstadt den Zuschlag erhalten. Für die ausgewählten Welterbestätten bedeutet das
Siegel einen Imagegewinn. Es kann Auswirkungen auf den Tourismus und auf die öffentlichen
Förderungen haben. Aber auch die Verpflichtungen sind nicht zu unterschätzen. Der Schutz der Gebiete für gegenwärtige und künftige Generationen muss sichergestellt werden. Deshalb kann eine Stadt oder Region diesen Status auch wieder verlieren. Gefährdete Welterbestätten wie die Galapagos-Inseln stehen auf der roten Liste. Dort wird der zunehmende Tourismus als Ursache angegeben. Fachkundige Exkursionen oder geführte Wanderungen durch das UNESCO - Welterbe Wattenmeer bietet an : |
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| Nationalparkwattführer Johann P. Franzen 04857-239 oder 0174 61 52 421 www.reiseservice-franzen.de |
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